» Andrea Koschwitz
Dramaturgie - Chefdramaturgin


 
Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der Humboldt- Universität Berlin begann sie 1984 ihre Theaterarbeit als Schauspieldramaturgin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Generalintendanten Gerhard Meyer an den Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. (u. a. 1986 Dramaturgie von Heiner Müllers „Bau“, Regie: Frank Castorf). Es folgten Engagements als Dramaturgin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und an der Berliner Schaubühne. Als Chefdramaturgin des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin galt ihr besonderes Interesse einer Vielzahl von Uraufführungen zeitgenössischer Theatertexte u. a. von Einar Schleef, Oliver Bukowski und Ulrich Zieger. Ab 1998 arbeitete sie u. a. als Leitende Dramaturgin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit Frank Castorf, Christoph Marthaler, Dimiter Gotscheff. Von 2004 bis 2006 war sie als Chefdramaturgin am Staatsschauspiel Dresden und u. a. für die Uraufführungen von Christoph Hein „Landnahme“ und Katharina Gericke „Vom Fluß“ verantwortlich. Seit Sommer 2006 arbeitete sie am Maxim Gorki Theater u. a. mit Armin Petras („Homburg“, „Heaven“, „WE ARE BLOOD“), Jan Bosse („Werther“, „Anna Karenina", „Peer Gynt"), Tilmann Köhler („Hamlet“) und Nora Schlocker („Im Rücken die Stadt“) zusammen und übernahm die Leitung der Projekte „Kloster der Wut“ (2007), „Rebellion und Melancholie“ (2008) und „Über Leben im Umbruch“ (2010).
 
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