

Stammzellformation
Mit gleichsam treffsicheren wie unvorhersehbaren Dialogen und die Dramaturgie unterstützenden Kompositionen setzt die Stammzellformation bei ihren Musicals auf wenige aber erlesene Zutaten. Ein gutes Buch und gute Darsteller – Ausstattung, Bühnenbild und Kostüme werden nicht gebraucht, Instrumente werden selbst bedient, und zur Not muss das Klavier vor den Bauch geschnallt werden, um die Bewegungsfreiheit zu behalten. So werden Geschichten von heute erzählt und auf höchstem handwerklichen Niveau mit Schauspiel, Musik und Tanz präsentiert, ohne dass die Virtuosität jemals in den Vordergrund tritt und zum Selbstzweck wird. Der Erfolg gibt den Prenzlberger Künstlern Recht: Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich die espresso-schwarze Komödie „Mamma Macchiato – Das Musical, das der Prenzlauer Berg verdient“ zum Publikumsmagneten. Die Möglichkeit von Musicals abseits von Kitsch, Glamour und uninspirierten Kommerzproduktionen lösten insbesondere in der Szene hoffnungsvolle Begeisterung aus. Mit mittlerweile fünf verschiedenen Produktionen geht das Team an den Start.
Drei – Ein Musical für Zwei
Was muss man heutzutage auffahren für eine wirkliche große Bühnenshow? Die Stammzellformation beweist: Zwei Darsteller erzählen ohne weitere Ausstattung als ihr Talent und handwerkliches Können eine Geschichte, die den Broadway alt aussehen lässt. Nina und Tim haben einen Traum. Den Traum vom eigenen Musical-Theater, von den grenzenlosen Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen mit den Mitteln von Schauspiel, Musik und Tanz. Sie haben alles, was man dafür braucht. Sie kann tanzen, Er kann Klavier. Er kann schreiben, sie kann lesen. Sie sieht bezaubernd aus, er sieht sie gerne an. Allerdings eines haben beide nicht: Geld... Doch dann kommt H, der Mann mit der goldenen Kreditkarte, und damit sind alle Probleme gelöst. Schwierig ist nur, dass H und Tim ein und dieselbe Person sind. Das weiß aber eh jeder. Bis auf Nina. Die Stammzellformation erzählt den alten Kampf von Kunst und Kommerz, die alte Dreiecksgeschichte mit einer Muse an der Spitze und zwei konkurrierenden Männern als Hypothenuse auf ihre Weise, in Deutschlands Hauptstadt im Jahre 2010, und sie erzählt sie mit zwei Darstellern, die ihre Rollen mit Herz und Seele verkörpern und alles daran setzen, das Publikum eine wirklich große Show erleben zu lassen, bei der man nichts vermisst. Vor allem kein zusätzliches Personal.
Eintritt:
Di/ Do 22/18/14,- Euro im Vorverkauf
Sa 24/20/16,- Euro im Vorverkauf
plus 2,- Euro an der Abendkasse
Der Vorverkaufspreis gilt nur noch bis einen Tag vor der Veranstaltung. Am Spieltag gelten die Abendkassenpreise.
Öffnungszeiten der Vorverkaufskasse:
Mo - Sa: 12 - 21 Uhr
So + Feiertags: 1 Std. vor Vorstellungsbeginn
Kartentelefon: 030- 20 22 007