

Die Berliner Zeitung schreibt: „Mit diesen Dreigroschenoper-Variationen könnte auch hervorragend untermalt werden, wie Godzilla den Gendarmenmarkt platt tritt.“*
Kein Zweifel, es ist Dominique Horwitz gelungen, dem einst wilden Avantgarde-Schlager von Brecht und Weill, zwischenzeitlich zum Stadttheaterklassiker zahnlos abgeschrubbt, neue Dimensionen einzuhauchen.
Horwitz beherrscht die detailgetreue Adaption, das hat er mit seinem umjubelten „Brel!“ bewiesen. Der ekstatischen Außenseiter-Welt der Bettleroper gibt er mit Charme, Witz und großer Bühnenpräsenz ihr Anarchisches zurück. Horwitz macht aus der Dreigroschenoper ein schrilles Spektakel, bürstet die Lieder kräftig gegen den traditionellen Strich, gibt ihr den Biss und das Revolutionäre zurück.
Mit seiner Band um den Pianisten und Arrangeur Jan Christof Scheibe zaubert er den innovativen, musikalisch-experimentellen Hin-Hör-Effekt der Songs wieder ins Leben. Rockige Gitarrensounds und funkige Rhythmen frischen auf, verfremden, präsentieren die Songs neu und lassen ein brandneues, spektakuläres Musikereignis entstehen.
„Hier ist ein Brecht zu sehen und zu hören, wie ihn der Meister nicht revolutionärer hätte inszenieren können.“
Die Welt - Kai Luehrs-Kaiser
* Berliner Zeitung - Carmen Böker
Mit: Dominique Horwitz (Gesang), JC Scheibe (Piano / Gitarre und Arrangements),
Andreas Dopp (Gitarre), Johannes Huth (Bass/ Kontrabass), Martin Langer (Drums)