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Berliner Ensemble

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller


  • : Joachim Nimtz, Sabin Tambrea, Thomas Wittmann, Katharina Susewind, Norbert Stöß, Martin Seifert, Traute Hoess, Antonia Bill, Laura Mitzkus, Gerd Kunath, Michael Kinkel, Jakob Schneider
  • Inszenierung: Claus Peymann
  • Bühnenbild: Achim Freyer
  • Kostüme: Achim Freyer, Wicke Naujoks
  • Dramaturgie: Hermann Beil, Jutta Ferbers

„Dann – dann wenn die Schranken des Unterschieds einstürzen – wenn von uns abspringen all die verhaßten Hülsen des Standes – Menschen nur Menschen sind…“ Zwei junge Menschen: Luise und Ferdinand träumen den schönen Traum von der Veränderung der Welt, von Toleranz, von unsterblicher Liebe in kalten Zeiten… Sie prallen zusammen mit den Karrierevorste...

„Dann – dann wenn die Schranken des Unterschieds einstürzen – wenn von uns abspringen all die verhaßten Hülsen des Standes – Menschen nur Menschen sind…“ Zwei junge Menschen: Luise und Ferdinand träumen den schönen Traum von der Veränderung der Welt, von Toleranz, von unsterblicher Liebe in kalten Zeiten… Sie prallen zusammen mit den Karrierevorstellungen von Ferdinands Vater, den intriganten Machenschaften des Sekretärs Wurm – und überhaupt scheint alles gegen diese Verbindung zu revoltieren… Friedrich Schiller war gerade 23 Jahre alt als er (nach DIE RÄUBER) sein zweites Theaterstück schrieb, die wilde, spannende und zugleich tiefst berührende Geschichte von der Unvereinbarkeit von Karriere und Liebe, von oben und unten, von Mann und Frau… ein Märchen aus alten Zeiten? Vielleicht. Vielleicht aber mehr noch ein Blick auf die Außenseiter – die, die nicht mitbauen wollen an einer Gesellschaft von Karrieren, Egoismus und Kälte. Und… eines der ersten „Frauenstücke“ der Geschichte.

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