Schnittke, Tschaikowsky
mit Kim Kashkashian
Die Bratschistin Kim Kashkashian hat sich trotz ihrer langen und intensiven Karriere nie darüber beklagen müssen, dass es für ihr Instrument ein nur begrenztes Repertoire gäbe. Denn darum musste sich die ausgezeichnete Musikerin einfach nicht kümmern. Ohne Scheu nahm sie sich der großen Werke von Komponisten aus dem 20. Jahrhundert an, sorgte für Referenzaufnahmen der Konzerte von Hindemith, Penderecki oder Bartók - und eben des Violakonzerts von Alfred Schnittke. Der Komponist selbst stellte den Bezug zwischen dem düsteren, getriebenen Tonfall seines Konzerts und dem ihn nur zehn Tage nach Beendigung heimsuchenden Schlaganfalls her. Wie eine böse Vorahnung fühlte es sich für ihn im Nachhinein an. Mit diesem außergewöhnlichen Werk und der hervorragenden Solistin Kim Kashkashian startet unser Erster Gastdirigent Dmitrij Kitajenko in die Saison 2012/13.
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