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Stephan von Wedel
Bühne

Nach einem Studium zum diplomierten Modedesigner assistierte Stephan von Wedel mehrfach bei der Kostümbildnerin Andrea Schmidt-Futterer und arbeitete dabei u. a. mit den Regisseuren Peter Mussbach, Nikolaus Lehnhoff, Nicolas Brieger, Pierre Audi, Claus Peymann, Robert Wilson an den Opernhäusern Zürich, San Francisco, Amsterdam, Chicago, München, English National Opera London, Metropolitan Opera oder am Burgtheater Wien. Eigene Arbeiten als Kostümbildner folgten am Schauspielhaus Leipzig, Berliner Ensemble (Regie jeweils Philipp Tiedemann), beim Chiemgau Musikfestival, an der Oper Dortmund, der Oper Frankfurt (Manuel de Fallas »El retablo de Maese Pedro«, Viktor Ullmanns »Der Kaiser von Atlantis«), der Oper Bonn und am Landestheater Linz für »Tosca«, »L’Orfeo« und »Die Fledermaus«. Im Mai 2006 entwarf er die Kostüme für »Dead Man Walking« (Semperoper Dresden / Klangbogen Wien) in einer Inszenierung von Nikolaus Lehnhoff, danach folgten Arbeiten an der Oper Bonn (»Im weißen Rössl«), am Wiener Theater in der Josefstadt (»Das Fest«) und am Staatstheater Mainz. In Hannover war er für die Kostüme der Produktionen »L’italiana in Algeri«, »Il Prigioniero«/»L’Enfant et les sortilèges«, »La Calisto«, »La Cenerentola« und »Le nozze di Figaro« verantwortlich; in der Werkstatt der Staatsoper im Schiller Theater für die Ausstattung (Bühne und Kostüm) von César Cuis selten gespielter Oper »Der gestiefelte Kater«. In der Saison 2012/2013 arbeitete er für die Oper Köln (»Alcina«) und erneut für die Werkstatt der Staatsoper im Schiller Theater (Ausstattung für Dmitri Schostakowitschs »Moskau Tscherjomuschki«) und für das Det Norske Teatret in Oslo (»Der gute Mensch von Sezuan« und »Mein Kampf«), »Happy End« und »Leonce und Lena« am Theater Heidelberg sowie »Mir fällt zu Hitler nichts ein« am Berliner Ensemble. Außerdem erarbeitete er für das Staatstheater Hannover (»Eugen Onegin«) und wieder in der Saison 2013/2014 für die Werkstatt der Staatsoper im Schiller Theater (»Vertrauenssache« und »Lezioni di Tenebra«), das Schlossparktheater Berlin und das Theater in der Josefstadt in Wien. Weitere Pläne umfassen u. a. Glucks »Orpheus und Eurydike« am Staatstheater Wiesbaden.


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