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Timo Kreuser
Musik

Geboren 1978 in Herdecke. Komponist, Dirigent und Theatermacher. Dirigierstudium in München, Dresden und an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Ein Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt in der Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten einer engen musikalischen und performativen Vernetzung, der künstlerischen Spezifizierung und der Weiterentwicklung der Ausdrucksmittel von Musikern und Elektronik. Dabei stattet er elektronische Medien mit einer Palette optischer Merkmale, visueller und performativer Fähigkeiten aus. Auf der Suche nach einer neuen Annäherung an zeitgenössisches Musiktheater gründete er das Performance-Projekt THE TRACKWORKERS. Seine Arbeiten werden auf Festivals und in Spielstätten in ganz Europa aufgeführt wie auf dem Ultima Oslo Contemporary Music Festival, der Nordlichter Biennale in Berlin, den FIGURA Festspielen in Kopenhagen, dem Festival Mettre en scène in Rennes, der Biennale di Venezia, am Grand Théâtre in Luxemburg, dem Hellenic Festival in Athen u. a. und von Ensembles und Solokünstlern wie dem FIGURA Ensemble, dem Solistenensemble Kaleidoskop, Tora Augestad und Mia Habib.
Seine Nähe zum zeitgenössischen Theater führt darüber hinaus zur regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Volksbühne, der Schaubühne, dem HAU und mit Künstlern wie Christoph Schlingensief, Frank Castorf, Luk Perceval, Jonathan Meese, Peaches, Joseph Bierbichler, Sebastian Baumgarten, Vegard Vinge und Ida Müller sowie Thomas Ostermeier.
Seit 2006 musikalischer Leiter des Festivalchors des Alpine Music Festivals in Kitzbühel und seit 2009 des Vokalensembles PHØNIX16. Timo Kreuser dirigierte Performances und Konzerte beim Festival Maerzmusik, der Biennale Bern, dem Musikfest Bremen, an der Semperoper, der Komischen Oper und dem Koster Festivalen Strömstad (Conductor in Residence, 2009).

Schaubühne:
»Anatol« von Arthur Schnitzler (Regie: Luk Perceval, 2008)
»Maß für Maß« von William Shakespeare (Regie: Thomas Ostermeier, 2011)
»Der Tod in Venedig/Kindertotenlieder« nach Thomas Mann/Gustav Mahler (Regie: Thomas Ostermeier, 2013)