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Renaissance-Theater Berlin

Du hörtest mein Gras wachsen - Ein musikalisch-literarischer Mascha-Kaléko-Abend

1955 – Mascha Kaléko kehrt nach Berlin zurück. Eine viel zu viel Gereiste ist dem Damals auf der Spur: ihrem Erfolg als populärste Lyrikerin der frühen Dreißiger Jahre, in der Stadt, in der sie einst zuhause war im Warten auf das sogenannte Glück. Jene Stadt, in der sie sich für den einen entschied, obwohl sie den Ring des anderen trug. Jene Stadt,...

1955 – Mascha Kaléko kehrt nach Berlin zurück. Eine viel zu viel Gereiste ist dem Damals auf der Spur: ihrem Erfolg als populärste Lyrikerin der frühen Dreißiger Jahre, in der Stadt, in der sie einst zuhause war im Warten auf das sogenannte Glück. Jene Stadt, in der sie sich für den einen entschied, obwohl sie den Ring des anderen trug. Jene Stadt, in der sie zum Niemand im Niemandsland wurde – als Jüdin, deren Gedichte nicht länger gedruckt werden durften. Aber dann Szenenwechsel: New York …

Eine Frau singt und spricht vom Pulsschlag ihrer Zeit, von Sehnsucht, von großen Umwälzungen und kleinen Sprüngen. Das Vibraphon begleitet sie in allen Lebenslagen schwebend, melancholisch und keck.

In dem wunderbaren Ambiente des Bruckner-Foyers erleben Sie ein musikalisch-literarisches Zeitmosaik voll Sprachwitz und Scharfsinn, ein Klang-Varieté aus Chanson, Lied, Schlager und Melodram.

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