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Theater an der Parkaue

Das Fräulein von Scuderi

Erzählung aus dem Zeitalter Ludwigs des XIV.

E.T.A. Hoffmann / Fassung Sascha Bunge

Altersangabe 15 +

  • : E.T.A. Hoffmann
  • Regie: Sascha Bunge
  • Bühne: Angelika Wedde
  • Kostüme: Katja Schmidt
  • Fräulein Madeleine de Scuderi: Birgit Berthold
  • Madelon, seine Tochter: Caroline Erdmann
  • Ludwig XIV.: Niels Heuser
  • La Reigne, Präsident der Chambre ardente: Stefan Kowalski
  • Martiniere, ihre Kammerfrau: Franziska Krol
  • Olivier Brusson, Cardillacs Gehilfe, Madelons Geliebter: Johannes Hendrik Langer
  • René Cardillac, Goldschmied: Hagen Löwe
  • Desgrais, Lieutnant der Maréchaussée, Graf von Miossens, Gardeobrist: Thomas Pasieka
  • Francoise d'Aubigne, Marquise von Maintenon, Mätresse des Königs: Franziska Ritter

Paris 1680. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. ist auf dem Höhepunkt seiner Macht, die höfische Gesellschaft in Versailles feiert, musiziert und tanzt. Doch die Straßen der Metropole werden von Angst und Schrecken beherrscht. Eine Serie von rätselhaften und brutalen Morden hält die Stadt in Atem. Die Opfer, allesamt adelige junge Männer, sterben durch ein...

Paris 1680. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. ist auf dem Höhepunkt seiner Macht, die höfische Gesellschaft in Versailles feiert, musiziert und tanzt. Doch die Straßen der Metropole werden von Angst und Schrecken beherrscht. Eine Serie von rätselhaften und brutalen Morden hält die Stadt in Atem. Die Opfer, allesamt adelige junge Männer, sterben durch einen Dolchstoß ins Herz. Alle waren sie auf dem Weg zu ihrer Geliebten, um ihr ein Schmuckstück zu schenken. Jedes Mal stammt das kunstvolle Geschmeide von René Cardillac, dem berühmtesten Goldschmied der Stadt.

Madeleine de Scuderi, die angesehene Hofdichterin Ludwigs, wird aufgerufen, den Fall zu beobachten. Doch bevor sie ihn lösen kann, gibt es weitere Tote, unschuldige Verdächtigungen und Verhaftungen. Sich widersprechende Aussagen der Zeugen verstellen den Blick auf das Geschehen. Ohnmächtig gegenüber der Macht des Verbrechens rüstet sich der Staat auf und errichtet eine polizeiliche Überwachungsmaschinerie.

Mit „Das Fräulein von Scuderi“ schuf E.T.A. Hoffmann die wohl erste Kriminalerzählung der Literaturgeschichte, mit der Hauptheldin eine Art Miss Marple des Barock. Wie schon in seiner Inszenierung von Hoffmanns „Der goldene Topf“ interessiert sich Regisseur Sascha Bunge für die Perspektivwechsel in der Erzählung und findet den Psychothriller im bürgerlichen Alltag.

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