Schlosspark Theater
Die Geschichte des renommierten Traditionshauses reicht zurück bis ins Jahr 1804. Einst im neoklassizistischen Stil als Wirtschaftstrakt des benachbarten Wrangel-Schlösschens errichtet, wurde es 1921 als Theater umgebaut.
Ab 1945 führte Boleslaw Barlog das 440-Plätze Haus einer ruhmreichen Theaterzeit entgegen: Hildegard Knef, Klaus Kinski und Martin Held gehörten zum Ensemble.
Viele Deutschsprachige Erstaufführungen berühmter zeitgenössischer Dramatiker, z.B. Samuel Becketts ?Warten auf Godot?, feierten hier ihre Premiere.
1950 erhielt das Schlossparktheater den Rang eines Staatstheaters und diente dem Schiller Theater als Kleines Haus.
Nachdem das Schlossparktheater 1990-91 renoviert wurde, musste es schließlich 1993 geschlossen werden. Fortan wurde das Schlossparktheater als Privattheater mit stattlichen Zuschüssen betrieben bis 2003 die Leitung des Hauses vom Senat erneut ausgeschrieben wurde.
In einem Auswahlverfahren neben 14 Mitbewerbern überzeugte das künstlerische Konzept der TOYS Musicalproduktion und Andreas Gergen und Gerald Michel erhielten den Zuschlag für die Bespielung des traditionsreichen Hauses ab Oktober 2004.