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Theater im Palais

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EXTRA DER WOCHE
Das THEATER IM PALAIS verlost 2 x 2 Tickets für die Uraufführung JEKYLL & HYDE am 10. April 2015, um 20 Uhr. Schreiben Sie bis zum 29. März 2015 eine Mail mit dem Betreff „Verlosung Theater der Woche“ sowie Ihrem Vor- und Nachnamen an presse@theater-im-palais.de. Die Gewinner werden am 30. März 2015 benachrichtigt und können ihre Karten an der Abendkasse abholen.

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JEKYLL & HYDE - URAUFFÜHRUNG

Von Barbara Abend nach Robert Louis Stevenson

Jekyll will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt. Zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es schließlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Jekyll in Hyde. Doch Hyde wird unberechenbar. Jekyll verliert die Kontrolle über sein wissenschaftliches Tun.

Regisseur Stefan Kleinert lenkt unseren Blick auf das Spektrum einer Persönlichkeit, deren Identitätskonflikt unserer heutigen Lebenswirklichkeit entsprungen scheint. Stevensons Klassiker der Weltliteratur hat bis in die Gegenwart seinen Reiz und seine Spannung nicht verloren.

So werden wir, fasziniert von der fast fatalen Lust an den Facetten des Lebens, mit den Effekten einer zeitgemäßen Form der Sucht konfrontiert - mit der Sucht nach dem Erleben - mit der Sucht nach einer immer intensiveren Essenz des Seins. Und wir finden uns in einem Szenario wieder, in dem der Wille zum Gespielen des Triebes wird.

Robert Louis Balfour Stevenson wurde am 13. November 1850 in Edinburgh in Schottland geboren und starb bereits im Alter von 44 Jahren an Tuberkulose. Vor allem der Jugendbuchklassiker „Die Schatzinsel“ und die Schauernovelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ sind international bekannt.

Mit: Jens-Uwe Bogadtke, Dominik Hermanns, Robert Speidel und Carl Martin Spengler
Regie: Stefan Kleinert,
Ausstattung: Doreen Back
Musikalische Leitung: Ute Falkenau

26.03.2015 um 20 Uhr (Voraufführung)
27.03.2015 um 20 Uhr (Premiere)
28.03.2015 um 20 Uhr
29.03.2015 um 16 Uhr

» Weitere Termine im April und Mai

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KLEINE EHEVERBRECHEN

Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat auch mit diesem Zweipersonenstück wieder einen Theatercoups gelandet, ein faszinierendes und funkelndes Vexierspiel: Zwei Personen liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. Mit überraschenden Wendungen kippen die Situationen ständig um und münden in neue Konstellationen, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so, wie es scheint, und bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie auch die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen ist und was geschehen wird.

Ein Mann und eine Frau betreten eine Wohnung. Sie redet ihn mit dem vertrauten „Du“ an, er geht auf Distanz. Sie behauptet, mit ihm verheiratet zu sein, er kann das nicht glauben. Sie führt ihn zu Möbeln und Bildern, ihm ist alles fremd. Sie erzählt vom gemeinsamen Leben, bei ihm weckt das keine Erinnerungen. Was ist geschehen? Ein Unfall? Ein Verbrechen? Werden wir Zeugen eines Psychothrillers? Die Spannung zwischen der Frau und dem Mann ist spürbar. Sie wächst und wird immer atemberaubender. Was gibt es zu entdecken zwischen Fremdheit und Nähe, Liebe und Gewohnheit, Gleichgültigkeit und Verständnis, Eifersucht und Gefühlskälte, zwischen Verzweiflung und Hoffnung?
Was trennt die beiden? Oder verbindet sie doch etwas?

Eric-Emmanuel Schmitt ist ein Spezialist für Geschichten, die ein Geheimnis in sich tragen. Er versteht es exzellent, die seelischen Befindlichkeiten seiner Figuren spannend zu schildern und Handlungen mit Ernst und Komik gleichermaßen zu würzen.

Mit: Gundula Köster und Jens-Uwe Bogadtke
Regie: Herbert Olschok
Ausstattung: Sabine Pommerening

18.04.2015 um 20 Uhr
15.05.2015 um 20 Uhr

» Weitere Termine und Informationen

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DER EINGEBILDETE KRANKE

Von Molière

Der eingebildete Kranke ist Molières letztes Stück und der Zufall wollte es, dass es den Autor selbst während einer Aufführung das Leben kostete. An einem Blutsturz, so ist es überliefert, sei Molière 1673 verschieden - was für ein groteskes Ende, welche Tragik!
Was für eine Komödie aber auch, in der gelogen, betrogen, verstellt und gespielt wird, dass es eine Freude ist. Keiner meint es ehrlich und auf nichts ist mehr Verlass. Im Mittelpunkt: der reiche Argan, dessen Tagwerk darin besteht, seine Tabletten zu zählen und seine Klistiere zu verlangen. Er, der glaubt, die Fäden in der Hand zu halten, wird zum ersten Opfer innerhalb dieses bizarren Spiels, in dem keiner mit offenen Karten agiert. Jeder manipuliert jeden zum Zwecke des eigenen Nutzens aus der Schwäche des anderen.

Schonungslos, aber heiter werden hier menschliche Schwächen aufs Korn genommen mit einer unglaublich verspielten Komik, die sich sowohl aus der französischen Posse als auch aus der Commedia dell’ arte speist und übermütig mit fremden und eigenen Gebrechen jongliert.

Fassung und Regie: Barbara Abend
Bühnenbild: Wiebke Horn
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Mit: Gundula Köster, Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke, PP Komma, Carl Martin Spengler

29.04.2015 um 20 Uhr
22.05.2015 um 20 Uhr

» Weitere Termine und Informationen